
/2 Min. Lesezeit
Die aktuelle Praxis in der Massentierhaltung folgt einem klaren Trend: Immer mehr Fleisch mit immer weniger Fett soll in immer kürzerer Zeit produziert werden. Doch niemand kann genau sagen, was wir in fünf, zehn oder fünfzig Jahren essen wollen – oder ob wir dann überhaupt noch eine Wahl haben. Denn diese Entwicklung führt uns in eine Sackgasse. Wenn es sich für Tierhalter nicht mehr lohnt, bestimmte Rassen zu halten, verschwinden diese oft schneller, als uns lieb ist.
Team kuhteilen.ch
Die aktuelle Praxis in der Massentierhaltung folgt einem klaren Trend: Immer mehr Fleisch mit immer weniger Fett soll in immer kürzerer Zeit produziert werden. Doch niemand kann genau sagen, was wir in fünf, zehn oder fünfzig Jahren essen wollen – oder ob wir dann überhaupt noch eine Wahl haben. Denn diese Entwicklung führt uns in eine Sackgasse. Wenn es sich für Tierhalter nicht mehr lohnt, bestimmte Rassen zu halten, verschwinden diese oft schneller, als uns lieb ist.
Der Verlust der genetischen Vielfalt stellt eine schleichende, aber ernste Bedrohung dar. Im Erbgut von Tieren und Pflanzen sind Eigenschaften wie Krankheitsresistenz, Anpassungsfähigkeit an Trockenperioden oder hohe Erträge gespeichert. Je weniger Tiere einer Art existieren, desto mehr dieser wertvollen Varianten gehen verloren – oft unwiderruflich. Seit der Industrialisierung hat der Mensch erfolgreich daran gearbeitet, die Vielfalt auf der Erde zu reduzieren, ohne zu wissen, welche Ressourcen er in der Zukunft benötigen wird. Es ist eine riskante Wette auf die Zeit.
Ein Beispiel für eine bedrohte Rasse ist das Rätische Grauvieh. Diese Rasse wurde in der Schweiz vom milchleistungsstärkeren Braunvieh verdrängt. Im Tirol jedoch konnte das Grauvieh überleben. Aus diesen Beständen gelang es ProSpecieRara zusammen mit engagierten Züchtern, seit 1985 einige kleine Tiere des sogenannten Albula-Schlags in die Schweiz zurückzubringen und in Graubünden wieder anzusiedeln. Mit dem leichten Rätischen Grauvieh konnte so eine Rasse gerettet werden, die optimal an karge Böden und extreme Höhenlagen angepasst ist. Die Tiere benötigen kein Kraftfutter, sondern ernähren sich ausschliesslich von Gras und Heu. Das Ergebnis ist ein Fleisch von einzigartiger Qualität.
So auch die Kuh Wilma: CH 120.1092.8663.0. Wilma lebt auf einem kleinen Bio- und Demeter Betrieb. Der Hof wird nachhaltig und ökologisch geführt. Die naturbelassene Aufzucht bietet den Tieren viel Platz – die Mutterkühe leben gemeinsam mit ihren Kälbern und geniessen das frische Gras (aktuell den Schnee). Besonders bemerkenswert: Alle Tiere dürfen ihre majestätischen Hörner behalten. Mit dem Rätischen Grauvieh wird hier eine alte Schweizer Rasse gepflegt, die perfekt an das bergige Wies- und Weideland angepasst ist.
Das Fleisch des Rätischen Grauviehs überzeugt mit seinem einzigartigen Geschmack, einer feinen und zarten Struktur sowie einer regelmässigen Marmorierung. Es bietet die ideale Gelegenheit, etwas Neues und Besonderes zu probieren!
CHF 199.00
Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen