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Verantwortung bis zum Schluss – als Konsument/Konsumentin hast du es grundsätzlich einfach: ein Päckchen mit Fleisch aus dem Regal nehmen oder zum Metzger gehen und deine Proteine sind gesichert. Du siehst einem Stück Fleisch nicht an, wie es produziert wurde, was dahintersteckt. Entspricht es deinen persönlichen „Standards“? Ob es schmeckt oder nicht findest du spätestens nach der Zubereitung heraus - ist es zäh, kaust du vermutlich auf dem Stress des Tieres.
Team kuhteilen.ch
Als Konsument/Konsumentin hast du es grundsätzlich einfach: ein Päckchen mit Fleisch aus dem Regal nehmen oder zum Metzger gehen und deine Proteine sind gesichert. Du siehst einem Stück Fleisch nicht an, wie es produziert wurde, was dahintersteckt. Entspricht es deinen persönlichen „Standards“? Ob es schmeckt oder nicht findest du spätestens nach der Zubereitung heraus - ist es zäh, kaust du vermutlich auf dem Stress des Tieres.
Es ist ein Thema, das wir unterbewusst ausblenden, aber das einfach auch dazugehört: der letzte Weg eines Tieres, bevor es zum Produkt wird.
Stress hat einen entscheidenden Einfluss – längere Tiertransporte sind in der Schweiz erlaubt. Es ist möglich, ein Tier lebend (mit Pausen) aus dem Tessin in einen Schlachthof am anderen Ende der Schweiz zu transportieren. Stress entsteht dabei nicht nur durch Transport und Wartezeiten. Tiere finden sich auch plötzlich neben anderen Artgenossen wieder, es gibt neue Gerüche bis hin zu neuen Rangordnungen, die das Stresslevel ins Unermessliche steigen lassen. Wenn Tiere Stress ausgesetzt sind, schüttet ihr Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Neben den ethischen Aspekten kann Stress vor der Schlachtung zu einer schnelleren Säuerung des Fleisches führen, was die Textur, Farbe und den Geschmack und damit direkt auch die Fleischqualität beeinträchtigt.
Stressfrei vom Hof ist ein neuer Standard, um Tiere ganz ohne Transport vom Hof zu holen. Mittels einer mobilen Einheit geschieht das Ganze auf dem Hof, und Landwirte müssen ihre Tiere nicht mehr transportieren. Sie behalten die Verantwortung bis zum Schluss und können das Tier in seiner gewohnten Umgebung begleiten. Dieses Verfahren ist nicht nur für Rinder, sondern auch für Schweine und andere Tiere zugelassen.
Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne startet das Projekt nun Ende Januar mit den ersten Hoftötungen und wird unter anderem auch bei uns im Prozess eingebaut. Falls dich dieses Projekt interessiert, kannst du dich gerne am Donnerstag, dem 25. Januar, beim Info-Anlass auf dem Bio-Gut Schenk in Madiswil persönlich informieren.
CHF 199.00
Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen