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Beef Jerky selber machen: Grundrezept und Profi-Tipps

6 Min. Lesezeit

Beef Jerky selber machen: Grundrezept und Profi-Tipps

Kurz erklärt

Wer liebt Beef Jerky nicht? Es ist ein beliebter und gesunder Snack. Beef Jerky gibt es bereits seit Jahrhunderten und wurde von den Ureinwohnern Amerikas erfunden.

Inhalt

  • Was ist Beef Jerky?
  • Die Herstellung von Beef Jerky
  • Vorteile von Beef Jerky
  • Profi-Tipps für die Herstellung des perfekten Beef Jerky
  • Die Feuchtigkeit muss entweichen
  • Zu trocken ist auch nicht gut
  • Beef Jerky aus dem Dörrgerät
  • Überschüssiges Fett entfernen
  • Dein Beef Jerky muss ruhen
  • Die Fleischqualität ist entscheidend
  • Nicht mit den Saucen übertreiben
  • Leg los und mach dein eigenes Beef Jerky
  • Und so funktioniert es

Wer liebt Beef Jerky nicht? Es ist ein beliebter und gesunder Snack. Beef Jerky gibt es bereits seit Jahrhunderten und wurde von den Ureinwohnern Amerikas erfunden. Der Name Jerky leitet sich daher auch von dem indigenen Wort Ch´arki ab, das so viel wie getrocknetes Fleisch bedeutet. Ursprünglich wurde es aus Büffelfleisch hergestellt, heute besteht es allerdings, wie das Wort Beef unschwer erraten lässt, aus Rindfleisch. Du kannst es in vielen Lebensmittelgeschäften kaufen, aber du weisst vielleicht nicht, wie du es selbst herstellen kannst.

In diesem Artikel geben wir dir ein Grundrezept und einige Profi-Tipps an die Hand, damit du atemberaubendes Beef Jerky selbst machen kannst.

Was ist Beef Jerky?

Beef Jerky ist eine Art Trockenfleisch, das aus Rindfleisch hergestellt wird. Es ist in der Regel zäh und schwer kaubar. Beef Jerky ist ein beliebter Snack, weil es viel Eiweiss und wenig Kohlenhydrate enthält. Ausserdem ist es lange haltbar, was es zu einem praktischen Snack für unterwegs und besonders für lange Reisen macht.

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Die Herstellung von Beef Jerky

Die Herstellung von Beef Jerky ist einfach, erfordert aber etwas Zeit.

Der erste Schritt ist die Auswahl des richtigen Fleischstücks. Am besten eignen sich Fleischstücke, die wenig Fett und viel Muskeln haben. Sie können Flanksteak, Top Round Steak oder Rumpsteak.

Als Nächstes musst du das Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden. Je dünner die Scheiben sind, desto schneller wird das Fleisch trocken und desto eher kannst du in den Genuss deines schmackhaften Beef Jerkys kommen. Nimm dazu entweder ein scharfes Messer oder einen Fleischschneider.

Sobald das Fleisch in Scheiben geschnitten ist, wird es in einer Sosse oder mit Gewürzen marinieren. Es gibt viele verschiedene Rezepte für Beef Jerky du kannst also experimentieren, um deinen Favoriten zu finden. Die beliebtesten und einfachsten Marinaden sind Sojasauce, Worcestershire-Sauce, Teriyaki-Sauce und Barbecue-Sauce. Für noch intensiveren Geschmack können auch Kräuter und Gewürze wie schwarzen Pfeffer, Knoblauchpulver oder Kreuzkümmel hinzugegeben werden.

Da es sich bei Beef Jerky um Trockenfleisch handelt, muss es nach dem Marinieren getrocknet werden. Dadurch erhält es seine einzigartige Konsistenz. Der einfachste Weg, das Rindfleisch zu trocken ist das in Scheiben geschnitten Fleisch auf ein Gitter zu legen und in den Ofen zu legen. Achte dabei unbedingt darauf, dass die einzelnen Fleischstücke sich nicht überlappen und genügend Platz haben.

Der letzte Schritt besteht darin, das Dörrfleisch in einem luftdichten Behälter aufzubewahren. Bei richtiger Lagerung ist es mehrere Monate haltbar.

Vorteile von Beef Jerky

• Beef Jerky ist eine hervorragende Proteinquelle.

• Es ist sehr lange haltbar und kann bei richtiger Lagerung auch nach Monaten noch genossen werden.

• Man kann Beef Jerky ganz einfach transportieren. Es muss nicht gekühlt, sondern nur in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

• Beef Jerky ist ein toller Snack für zwischendurch und dabei noch viel gesünder als Chips oder andere Knabbereien.

• Trockenfleisch weist eine besonders hohe Nährstoffdichte auf. Dies liegt daran, dass es vor dem Trocknen nicht gekocht oder gebraten wird und so die meisten Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.

• Beef Jerky hat wenig Kalorien und Kohlenhydrate, sättigt aber trotzdem gut. Es ist also ein wahrer Schlankmacher.

Profi-Tipps für die Herstellung des perfekten Beef Jerky

Beef Jerky ist nicht gleich Beef Jerky. Echte Liebhaber wissen das. Damit du das meiste aus deinem Rindfleisch herausholst und eine wahre Geschmacksexplosion erfährst findest du hier die besten Tipps vom Profi.

Die Feuchtigkeit muss entweichen

Beef Jerky ist Trockenfleisch und der Name impliziert bereits, dass Feuchtigkeit darin nichts zu suchen hat. Das gilt auch für die Herstellung. Wenn du also Beef Jerky im Ofen zu Hause machst, achte darauf, die Backofentür regelmässig zu öffnen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann, oder klemme einfach einen Kochlöffel in die Klappe deines Backofens ein.

Zu trocken ist auch nicht gut

Die richtige Mischung machts im Leben und auch beim Beef Jerky. Dein Trockenfleisch sollte keinesfalls zu trocken werden, denn ansonsten wird es wirklich sehr zäh und ist beinahe nicht mehr kaubar. Zu nass darf es aber auch nicht sein, denn sonst könnte dein Beef Jerky bei der Lagerung im luftdichten Behälter zu schimmeln beginnen.

Beef Jerky aus dem Dörrgerät

Mit einem Dörrgerät wird dein Beef Jerky viel schneller fertig und du brauchst dir auch keine Sorgen mehr darüberzumachen, dass zu viel Feuchtigkeit im Dörrgerät vorhanden ist. Das Dörrgerät reguliert den Feuchtigkeitsgehalt nämlich automatisch und bei manchen Geräten kannst du sogar genau einstellen, wie trocken du dein Beef Jerky genau haben möchtest und der Dörrautomat übernimmt den Rest.

Überschüssiges Fett entfernen

Entferne überschüssiges Fett restlos. Tust du dies nicht, läufst du Gefahr, dass dein Fleisch während des Trockenvorgangs ranzig wird.

Dein Beef Jerky muss ruhen

Ich weiss, dass du nach dem Trocknen dein Beef Jerky am liebsten sofort verspeisen würdest, aber du solltest es für ein bis zwei Tage in einem Plastikbeutel liegen lassen. So kann sich die Restfeuchtigkeit optimal verteilen.

Die Fleischqualität ist entscheidend

Damit dein Beef Jerky ein wahres Spektakel für deine Geschmacksnerven wird, ist die Qualität des Fleischs entscheidend. Damit du am Ende nicht enttäuscht bist, solltest du unbedingt Rindfleisch vom Bio Hof verwenden.

Nicht mit den Saucen übertreiben

Beef Jerky gehört natürlich richtig mariniert, um wirklich lecker zu sein. Übertreibe allerdings nicht mit den Sossen, denn dann wird der Geschmack des Fleischs leider untergehen.


Leg los und mach dein eigenes Beef Jerky

Für richtig schmackhaftes Beef Jerky brauchst du:

• 1 kg Beef vom Bio Hof

• 5 Knoblauchzehen

• 100 ml Worcestersauce

• 250 ml Sojasauce

• 2 Chilis getrocknet und gehackt

• 1 TL brauner Zucker

Und so funktioniert es

Entferne das überschüssige Fett und Sehnen. Schneide das Premium-Fleisch in zwei bis drei Millimeter dicke Scheiben.

Nun wird der Knoblauch gehackt und anschliessend zusammen mit den restlichen Gewürzen, sowie der Worcester- und der Sojasauce verrührt.

Mariniere dein Fleisch damit und lasse es für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank stehen, damit die Marinade richtig einwirken und das Fleisch den Geschmack annehmen kann.

Jetzt bist du bereit, das Fleisch in den Dörrautomaten bzw. den Backofen zu geben. Stelle das Dörrgerät auf 68 Grad ein und trockne dein Fleisch für 6 bis 10 Stunden. Wie lange genau kommt darauf an, ob du dein Beef Jerky lieber etwas saftiger oder eher trockener magst.

Gratuliere, du hast dein erstes Beef Jerky gemacht. Geniesse es mit einem Stück Brot, oder als Snack zwischendurch.

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