Shop
Rezepte
Ratgeber
Über uns
0
kuhteilen.ch

Premium Fleisch direkt vom Schweizer Bauernhof. Nachhaltig, fair, regional.

info@kuhteilen.ch

Shop

  • Rind teilen
  • Patenschaft
  • Geschenkkarte
  • News
  • Rezepte

Rechtliches

  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 Kuhteilen. Alle Rechte vorbehalten.

QR-Rechnung
Home/Fleischwissen/Wissen

Wissen

Nose to Tail: Bedeutung und Küche einfach erklärt

Beim Metzger fragst du diesmal nicht nach dem Filet, sondern nach einem Stück für den Sonntagsbraten und Knochen für kräftige Bouillon. Nose to Tail macht aus weniger bekannten Stücken neue Lieblingsgerichte.

Verschiedene Rindfleischstücke, Knochen und Innereien als Nose-to-Tail-Auswahl
Nose to Tail bringt weniger bekannte, genusstaugliche Stücke zurück auf den Speiseplan.

Kurz erklärt

Nose to Tail heisst auf Deutsch sinngemäss «vom Schnörli bis zum Schwänzli». In der Küche meint es, verschiedene genusstaugliche Stücke eines Tieres zu verwenden, nicht buchstäblich jedes Teil. Frage die Metzgerei nach Zuschnitt, Lagerung und einer passenden Garmethode.

  • Nose to Tail: Stücke und Zubereitung
  • Nose to Tail: Stücke und passende Kochzeiten
Bedeutung
vom ganzen Tier
alle genusstauglichen Stücke
Küche
mehr Vielfalt
Braten, Sieden und Schmoren
Einstieg
ein neues Stück
mit passender Garmethode
Planung
ganze Tiere teilen
Stücke gemeinsam nutzen

Nose to Tail: Stücke und Zubereitung

StückgruppeBeispielePassende Methode
SchmorstückeSchulter, Federstück, HaxeLangsam schmoren
SiedfleischBrust, ZungeSanft in Bouillon garen
InnereienLeber, HerzJe nach Stück kurz braten oder schmoren
KnochenMarkbein, SuppenknochenRösten oder für Bouillon auskochen

Nur genusstaugliche und fachgerecht verarbeitete Teile gehören in die Küche.

Nose to Tail: Stücke und passende Kochzeiten

StückEinstiegRichtzeitGarprobe
Rindsvoressen aus SchulterAnbraten und zugedeckt schmoren2,5 bis 3 StundenMit der Gabel leicht teilbar
RinderzungeSanft in Bouillon garenEtwa 2 bis 3 StundenHaut lässt sich nach dem Garen lösen
RindsleberIn gleichmässige Scheiben schneiden und kurz bratenEtwa 2 bis 3 Minuten pro SeiteInnen saftig, zum Schluss salzen
Mark- oder SuppenknochenRösten und für Bouillon auskochen45 Minuten rösten, danach mehrere Stunden köchelnKräftige Brühe, Knochen nicht verzehren

Zeiten sind Richtwerte und hängen von Stückgrösse und Zuschnitt ab. Bei Innereien Lagerhinweise und Verbrauchsdatum beachten.

Was bedeutet Nose to Tail auf Deutsch?

Nose to Tail heisst wörtlich «von der Nase bis zum Schwanz» und wird in der Schweiz oft als «vom Schnörli bis zum Schwänzli» wiedergegeben. Gemeint ist, möglichst viele genusstaugliche Teile eines Tieres in der Küche zu nutzen.

Das ist kein Auftrag, jedes Gewebe zu essen. Nur fachgerecht verarbeitete und zugelassene Lebensmittel gehören auf den Teller; Hygiene und sichere Lagerung bleiben Voraussetzung.

Der praktische Schritt ist, neben Filet und Entrecôte auch Schmorstücke, Knochen oder Innereien in Betracht zu ziehen. Die Metzgerei kann erklären, wie ein weniger vertrauter Zuschnitt vorbereitet wird.

Warum ist Nose to Tail in der Küche interessant?

Die verschiedenen Teile schmecken und fühlen sich unterschiedlich an: Knochen geben einer Bouillon Körper, Schulter wird beim Schmoren mürbe, und Leber bringt ein kräftiges Aroma. Dadurch kann ein Menü abwechslungsreicher werden als mit lauter kurz gebratenen Steaks.

Beliebte Edelstücke sind nur ein Teil des Tieres. Wer auch Suppen-, Schmor- und Nebenstücke nachfragt, hilft, die Auswahl breiter zu nutzen, statt nur wenige Zuschnitte einzuplanen.

Für den ersten Versuch reicht eine kleine Menge. Serviere sie mit vertrauten Beilagen wie Rösti oder Kartoffeln, damit ein neues Aroma den Teller ergänzt und nicht das ganze Essen bestimmt.

Wie starte ich mit Nose to Tail?

Wähle ein vertrautes Gericht und tausche nicht gleichzeitig Rezept und Zuschnitt aus. Rindsvoressen aus Schulterwürfeln oder eine Knochenbouillon lassen sich mit einer bekannten Kochweise beginnen.

Bitte die Metzgerei um den genauen Namen des Stücks, einen passenden Zuschnitt und eine Garprobe. In der Tabelle stehen Einstiege für Voressen, Zunge, Leber und Knochen; die angegebenen Zeiten sind Richtwerte, keine Ersatzprobe.

Wenn du ein Tier teilst, plane die Verteilung vor der Bestellung: Wie viele Braten, Steaks, Schmorstücke und Knochen passen in Kühlschrank und Tiefkühler? So lässt sich die Auswahl besser nutzen, als erst nach der Lieferung Platz zu suchen.

CH3244.6 (Asterix) - vom Bio- und Demeter Hof
Neu

Aktuell teilen wir:

Aubrac

vom Bio Hof

Bereits geteilt8 %

Ab CHF 199 für ca. 4 kg

Jetzt teilen

Wie bewahre ich Innereien sicher auf?

Innereien rasch kühlen, abgedeckt getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln aufbewahren und das Verbrauchsdatum beachten. Verwende ein eigenes Brett und reinige Hände, Messer und Arbeitsfläche nach dem Kontakt mit roher Ware.

Wenn du sie nicht zeitnah verarbeitest, portioniere Innereien und Knochen, verpacke sie luftdicht und beschrifte Inhalt und Datum. Taue gefrorene Innereien langsam im Kühlschrank auf und bereite sie danach zeitnah zu.

Roh aufgetaute Innereien nicht erneut einfrieren. Bei beschädigter Verpackung, überschrittenem Verbrauchsdatum oder unklarer Lagerung frag die Metzgerei, statt die Sicherheit nur nach dem Geruch zu beurteilen.

Wie plane ich ein Nose-to-Tail-Menü?

Baue das Menü um eine vertraute Hauptspeise und ergänze ein neues Teilstück in kleiner Menge. Eine kräftige Knochenbouillon kann den Auftakt bilden, danach passt ein langsam geschmortes Schulterstück mit Polenta oder Kartoffeln.

Für einen Apéro eignen sich Markbein auf geröstetem Brot oder eine kleine Portion Leber mit Zwiebeln. Das bringt verschiedene Texturen auf den Tisch, ohne dass Gäste gleich ein ganzes Gericht aus einem ungewohnten Stück essen müssen.

Bereite Brühe und Schmorgericht früher zu; empfindliche Innereien garst du erst kurz vor dem Servieren. So bleibt der Ablauf übersichtlich und jede Zutat kommt mit passender Textur auf den Teller.

Passende Stücke und Rezepte

  • Innereien vom Rind

    Innereien vom Rind

    Leber, Herz, Niere und Kutteln gehören zum ganzen Tier. Richtig zubereitet sind sie zart, aromatisch und günstig.

  • Markbein im Ofen

    Markbein im Ofen

    Geröstetes Markbein ist ein kräftiger, unkomplizierter Auftakt: langsam auftauen, kurz im Ofen rösten und mit Brot und…

  • Rindsvoressen Rezept

    Rindsvoressen Rezept

    Rindsvoressen wird langsam geschmort, bis sich die Würfel leicht mit der Gabel teilen lassen. Mit Rotwein, Rüebli und…

  • Knochenbrühe selber machen

    Knochenbrühe selber machen

    Geröstete Knochen, Gemüse und Zeit ergeben eine aromatische Brühe als Grundlage für Suppen, Saucen und Risotto.

  • Rind teilen

    Rind teilen

Monatliche Verlosung

CHF 199.00

Newsletter abonnieren und ein Fleischpaket gewinnen

Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.

Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen

Häufige Fragen

Was bedeutet Nose to Tail?

Sinngemäss «vom Schnörli bis zum Schwänzli»: möglichst viele genusstaugliche Teile eines Tieres verwenden.

Ist Nose to Tail dasselbe wie Innereien essen?

Nein. Auch Schmorstücke, Siedfleisch, Abschnitte und Knochen gehören zu den möglichen Zuschnitten.

Was ist ein einfacher Einstieg?

Rindsvoressen aus Schulterwürfeln nutzt eine vertraute Schmorweise und passt zu Kartoffeln oder Polenta.

Muss ich jedes Teil verwenden?

Nein. Nur zugelassene und fachgerecht verarbeitete Lebensmittel gehören in die Küche.

Kann ich Innereien einfrieren?

Ja, portionsweise und luftdicht verpackt; nach dem Auftauen im Kühlschrank zeitnah verarbeiten.

Wie brate ich Leber, damit sie saftig bleibt?

Schneide sie gleichmässig und brate sie kurz; salze erst am Schluss.

Was kann ich mit Rinderknochen machen?

Röste Mark- oder Suppenknochen und koche daraus eine kräftige Bouillon.

Wie lange bleiben frische Innereien haltbar?

Sie sollten rasch gekühlt und zeitnah nach Verbrauchsdatum und Metzgerei-Angaben verarbeitet werden.