
Rinderrasse
Bison
Mächtiger Buckel, dunkle Mähne, tief getragener Kopf. Der Bison ist kein Rind, sondern ein Wildtier aus Nordamerika. Sein Fleisch ist dunkelrot, sehr mager und kräftig im Geschmack.
Rinderrasse
Bison
Mächtiger Buckel, dunkle Mähne, tief getragener Kopf. Der Bison ist kein Rind, sondern ein Wildtier aus Nordamerika. Sein Fleisch ist dunkelrot, sehr mager und kräftig im Geschmack.
Beef Alarm für Bison
Wir melden uns, sobald der nächste Bison geteilt wird. Dazu bekommst du unseren Newsletter.
Woran man einen Bison erkennt
Der Amerikanische Bison hat einen grossen Buckel über den Schultern. Kopf, Hals, Schultern und Vorderbeine tragen eine dichte, dunkelbraune Mähne mit Bart, die Hinterhand ist kurz und heller behaart. Die Hörner sind kurz, schwarz und gebogen, der schwere Kopf wird tief getragen.
Bisons wirken behäbig, sind aber schnell und wendig. Sie brauchen viel Platz und stabile Zäune, deshalb werden sie nur auf spezialisierten Betrieben gehalten.
Fast ausgerottet, heute wieder zurück
Bis ins 19. Jahrhundert zogen zig Millionen Bisons über die Prärien Nordamerikas. Durch die massive Bejagung blieben um 1890 nur noch wenige hundert Tiere übrig. Dank Schutzprogrammen und Zucht leben heute wieder mehrere hunderttausend Bisons, die meisten auf Farmen und Ranches.
Auch in Europa und in der Schweiz gibt es Bisonfarmen. Die Tiere sind robust, kommen mit Kälte gut zurecht und leben das ganze Jahr draussen auf grossen Weiden.
Ein Wildtier auf der Weide
Bisons fressen Gras und Heu, Kraftfutter braucht es kaum. Die Kälber bleiben bei der Mutter in der Herde. Weil Bisons halbwild sind, wachsen sie langsamer als Rinder und werden später geschlachtet.
Bei Kuhteilen kommt der Bison von einem Schweizer Betrieb. Geschlachtet wird erst, wenn das ganze Tier geteilt ist.
Steckbrief
- Herkunft
- Prärien Nordamerikas
- Merkmale
- Buckel, dunkle Mähne und Bart, kurze schwarze Hörner
- Gewicht
- Kühe 400 bis 500 kg, Stiere 700 bis 900 kg
- Haltung
- Ganzjährig auf grossen Weiden, in der Herde
- Fleisch
- Dunkelrot, sehr mager, eiweissreich
- Bei Kuhteilen
- Aus der Schweiz, am Knochen gereift
Wie Bison schmeckt
Bisonfleisch ist dunkelrot, feinfaserig und deutlich magerer als Rindfleisch. Es schmeckt kräftig und leicht süsslich, mit einer feinen Wildnote, aber ohne den strengen Geschmack von Wild.
Weil es so wenig Fett hat, gart Bison schneller als Rind und wird bei zu viel Hitze schnell trocken. Steaks deshalb kurz anbraten und bei 52 bis 56 °C aus der Pfanne nehmen, Braten lieber niedergaren. Schmorstücke brauchen genug Flüssigkeit.
- Entrecôte
- Filet
- Huft
- Ragout
- Burger
- Hackfleisch
CHF 199.00
Newsletter abonnieren und ein Fleischpaket gewinnen
Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Häufige Fragen zum Bison
Ist ein Bison ein Rind?
Nein. Der Bison ist eine eigene Wildtierart aus der Familie der Hornträger, verwandt mit dem Rind, aber nicht dasselbe.
Wie schmeckt Bisonfleisch?
Kräftig, leicht süsslich, mit einer feinen Wildnote. Es ist dunkelrot, feinfaserig und sehr mager.
Ist Bisonfleisch gesund?
Bisonfleisch ist mager und eiweissreich und enthält viel Eisen. Es hat in der Regel weniger Fett als Rindfleisch.
Wie brät man Bison richtig?
Kürzer als Rind, weil das Fleisch sehr mager ist. Steaks kurz und heiss anbraten und bei 52 bis 56 °C aus der Pfanne nehmen, danach kurz ruhen lassen.
Gibt es Bisons in der Schweiz?
Ja. Einige Schweizer Betriebe halten Bisons ganzjährig auf grossen Weiden.
Wo kann ich Bisonfleisch in der Schweiz kaufen?
Bei Kuhteilen teilst du einen Bison von einem Schweizer Hof mit anderen. Mit dem Beef Alarm bekommst du eine Mail, sobald der nächste Bison geteilt wird.