
Rinderrasse
Eringer (Hérens)
Klein, schwarz, muskulös und mit eigenem Kopf. Die Eringer aus dem Wallis sind berühmt für ihre Kuhkämpfe und die Wahl der Königin. Ihr Fleisch ist dunkel, fein und eine Walliser Spezialität.
Rinderrasse
Eringer (Hérens)
Klein, schwarz, muskulös und mit eigenem Kopf. Die Eringer aus dem Wallis sind berühmt für ihre Kuhkämpfe und die Wahl der Königin. Ihr Fleisch ist dunkel, fein und eine Walliser Spezialität.
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Woran man eine Eringer erkennt
Eringer sind klein, kompakt und sehr muskulös, mit kurzen Beinen und breiter Brust. Das Fell ist einfarbig schwarz bis dunkel kastanienbraun, selten rotbraun. Der Kopf ist kurz und breit, die Hörner kurz, kräftig und leicht nach vorn geschwungen.
Die Tiere sind lebhaft, trittsicher und selbstbewusst. Sie kommen auch auf steilen Alpweiden bis hoch hinauf gut zurecht.
Eine Rasse aus dem Wallis
Der Name kommt vom Val d'Hérens, dem Eringertal südlich von Sion. Die Rasse gehört zu den ältesten der Alpen und wird fast nur im Wallis und in angrenzenden Regionen gezüchtet. In der Schweiz leben einige tausend Eringerkühe.
Eringer sind eine Zweinutzungsrasse: Sie geben Milch für Raclettekäse und liefern Fleisch. Für die Züchter zählen aber vor allem Temperament und Kampfgeist.
Die Königin der Kühe
Wenn Eringerkühe auf eine neue Weide kommen, klären sie die Rangordnung mit Kopfkämpfen. Daraus sind die Combats de reines entstanden, die Kuhkämpfe im Wallis. Die Kühe schieben sich Stirn an Stirn, bis eine aufgibt. Verletzungen sind selten. Die Siegerin wird zur Königin gekrönt, das Finale findet jedes Jahr in Aproz statt.
Bei Kuhteilen kommt das Eringer von einem Walliser Betrieb. Geschlachtet wird erst, wenn das ganze Tier geteilt ist.
Steckbrief
- Herkunft
- Val d'Hérens, Wallis (Schweiz)
- Merkmale
- Klein, sehr muskulös, schwarz bis kastanienbraun, kurze Hörner
- Gewicht
- Kühe 450 bis 600 kg, Stiere 600 bis 750 kg
- Nutzung
- Milch, Fleisch, Kuhkämpfe
- Fleisch
- Dunkelrot, feinfaserig, kräftig
- Bei Kuhteilen
- Aus dem Wallis, am Knochen gereift
Wie Eringer schmeckt
Eringerfleisch ist dunkelrot, feinfaserig und fein marmoriert. Weil die Tiere viel auf steilen Alpweiden unterwegs sind und langsam wachsen, schmeckt es kräftig und würzig. Im Wallis gilt es als Spezialität, auch als Trockenfleisch.
Steaks aus Entrecôte und Huft gelingen in der Pfanne oder auf dem Grill bei 54 bis 57 °C. Schmorstücke und Siedfleisch passen gut zu Walliser Klassikern mit Rotwein.
- Entrecôte
- Huft
- Filet
- Ragout
- Siedfleisch
- Hackfleisch
CHF 199.00
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Häufige Fragen zum Eringer (Hérens)
Was ist eine Eringer Kuh?
Eine kleine, sehr muskulöse Rinderrasse aus dem Val d'Hérens im Wallis. Sie ist schwarz bis kastanienbraun und bekannt für ihr Temperament und die Kuhkämpfe.
Warum kämpfen Eringerkühe?
Um die Rangordnung in der Herde zu klären. Die Kühe schieben sich mit den Köpfen, bis eine nachgibt. Daraus sind die Walliser Combats de reines entstanden.
Was ist die Königin der Kühe?
Die Siegerin eines Kuhkampfs. Die Siegerin des nationalen Finales in Aproz ist die Reine des reines, die Königin der Königinnen.
Wie schwer wird eine Eringer Kuh?
Eringerkühe wiegen etwa 450 bis 600 kg, Stiere etwa 600 bis 750 kg.
Wie schmeckt Eringer Fleisch?
Kräftig und würzig, dunkelrot und feinfaserig. Im Wallis gilt es als Spezialität.
Kann man eine Eringer Kuh kaufen?
Lebende Tiere verkaufen die Züchter im Wallis. Bei Kuhteilen kaufst du Fleisch: Du teilst ein Eringer mit anderen. Mit dem Beef Alarm bekommst du eine Mail, sobald das nächste geteilt wird.