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Home/Rinderrassen/Wagyu
Schwarzes Wagyu Rind mit feinem Kopf und kurzen Hörnern auf einer Weide in den Voralpen

Rinderrasse

Wagyu

Wagyu heisst einfach japanisches Rind. Berühmt ist es für seine aussergewöhnliche Marmorierung: feine weisse Fettadern, die beim Braten schmelzen und das Fleisch butterzart machen.

Rinderrasse

Wagyu

Wagyu heisst einfach japanisches Rind. Berühmt ist es für seine aussergewöhnliche Marmorierung: feine weisse Fettadern, die beim Braten schmelzen und das Fleisch butterzart machen.

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Wagyu

Was Wagyu ist

Wa bedeutet japanisch, Gyu Rind. Unter dem Namen Wagyu werden vier japanische Rassen zusammengefasst: Japanese Black, Japanese Brown (auch Akaushi), Japanese Shorthorn und Japanese Polled. Der weitaus grösste Teil, auch fast alles Wagyu ausserhalb Japans, ist Japanese Black.

Das Japanese Black ist einfarbig schwarz, eher fein gebaut, mit kurzen Hörnern und ruhigem Wesen. Äusserlich wirkt es unscheinbar, das Besondere liegt im Fleisch.

Vom Arbeitstier zum Gourmetrind

In Japan waren Rinder lange vor allem Zugtiere für die Reisfelder. Tiere, die viel Energie im Muskel speichern, waren dafür im Vorteil, und genau diese Veranlagung führt zur typischen Marmorierung. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Wagyu zum Fleischrind, die Zucht ist in Japan bis heute streng geregelt.

Kobe Beef ist kein eigenes Rind, sondern eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Japanese Black aus der Präfektur Hyogo, die strenge Kriterien erfüllen. Ausserhalb Japans gibt es Wagyu heute in Australien, den USA und auch in der Schweiz, reinrassig oder gekreuzt, zum Beispiel mit Angus.

Wagyu aus der Schweiz

Schweizer Wagyu wächst nicht in engen Mastställen wie oft in Japan, sondern in Mutterkuhhaltung mit Weide im Sommer und Heu im Winter. Die Tiere wachsen langsam und werden spät geschlachtet, damit sich die Marmorierung entwickeln kann.

Die Marmorierung ist deshalb meist etwas feiner als bei japanischem A5-Wagyu, das Fleisch aber kräftiger im Geschmack. Bei Kuhteilen kommt das Wagyu von einem Schweizer Betrieb, geschlachtet wird erst, wenn das ganze Tier geteilt ist.

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Steckbrief

Herkunft
Japan
Rassen
Japanese Black, Japanese Brown (Akaushi), Shorthorn, Polled
Merkmale
Meist einfarbig schwarz, feiner Kopf, kurze Hörner
Gewicht
Kühe 450 bis 550 kg, Stiere 700 bis 900 kg
Fleisch
Sehr hohe intramuskuläre Marmorierung
Bei Kuhteilen
Aus der Schweiz, am Knochen gereift

Wie Wagyu schmeckt

Das Fett im Wagyu hat einen besonders tiefen Schmelzpunkt und viele ungesättigte Fettsäuren. Es schmilzt schon bei niedriger Temperatur und macht das Fleisch saftig, zart und leicht süsslich mit einem buttrigen Aroma.

Wagyu isst man eher in kleinen Portionen. Steaks dünner schneiden als sonst, kurz und heiss braten und bei 52 bis 56 °C aus der Pfanne nehmen. Öl braucht es kaum, das Fett tritt von selbst aus. Auch Wagyu-Burger und Carpaccio sind ein Erlebnis.

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Häufige Fragen zum Wagyu

Was ist Wagyu?

Wagyu heisst japanisches Rind. Gemeint sind vier japanische Rinderrassen, vor allem das Japanese Black. Typisch ist die sehr hohe Marmorierung mit feinen Fettadern im Muskel.

Was ist der Unterschied zwischen Wagyu und Kobe Beef?

Kobe Beef ist eine geschützte Bezeichnung für Wagyu (Japanese Black) aus der Präfektur Hyogo in Japan, das strenge Kriterien erfüllt. Jedes Kobe Beef ist Wagyu, aber nicht jedes Wagyu ist Kobe Beef.

Warum ist Wagyu so teuer?

Die Tiere wachsen langsam, werden spät geschlachtet und sind selten. Dazu kommt die aufwendige Zucht. Das Fleisch ist dadurch knapp und sehr gefragt.

Wie brät man Wagyu richtig?

Kurz und heiss, ohne viel Öl, und bei 52 bis 56 °C Kerntemperatur aus der Pfanne nehmen. Weil das Fleisch sehr reichhaltig ist, reichen kleinere Portionen.

Gibt es Wagyu aus der Schweiz?

Ja. Mehrere Schweizer Betriebe züchten Wagyu, reinrassig oder gekreuzt, meist in Mutterkuhhaltung mit Weide.

Wo kann ich Wagyu Fleisch in der Schweiz kaufen?

Bei Kuhteilen teilst du ein Wagyu von einem Schweizer Hof mit anderen. Mit dem Beef Alarm bekommst du eine Mail, sobald das nächste Wagyu geteilt wird.