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Wasserbüffel mit schiefergrauer Haut und sichelförmigen Hörnern am Rand eines Weihers auf der Weide

Rinderrasse

Wasserbüffel

Schiefergraue Haut, sichelförmige Hörner und am liebsten ein Bad im Schlamm. Wasserbüffel sind robust und genügsam, ihr Fleisch ist dunkelrot, mager und fein im Geschmack.

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Wasserbüffel

Schiefergraue Haut, sichelförmige Hörner und am liebsten ein Bad im Schlamm. Wasserbüffel sind robust und genügsam, ihr Fleisch ist dunkelrot, mager und fein im Geschmack.

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Wasserbüffel

Woran man einen Wasserbüffel erkennt

Wasserbüffel haben eine dunkle, schiefergraue bis schwarze Haut mit wenig Haaren. Die breiten Hörner liegen nah am Kopf und schwingen in einem Halbmond nach hinten. Der Körper ist massig, der Kopf breit mit grossem Maul.

Typisch ist das Suhlen: Wasserbüffel haben nur wenige Schweissdrüsen. Um sich zu kühlen und vor Insekten zu schützen, legen sie sich gern in Wasser oder Schlamm. Auf einem Betrieb mit Büffeln gehört deshalb ein Weiher oder eine Suhle dazu.

Von Asien bis ins Mittelmeer

Der Wasserbüffel wurde vor Jahrtausenden in Asien domestiziert und ist bis heute in Indien, Südostasien und China ein wichtiges Nutztier. Man unterscheidet den Sumpfbüffel, der vor allem als Zugtier dient, und den Flussbüffel, der für Milch und Fleisch gehalten wird.

Nach Europa kam der Flussbüffel über den Nahen Osten. In Süditalien wird aus seiner Milch die echte Mozzarella di Bufala gemacht. In der Schweiz halten heute zahlreiche Betriebe Wasserbüffel, für Milch, Fleisch und zur Pflege von feuchten Weiden.

Robust und genügsam

Wasserbüffel verwerten auch grobes Futter wie Riedgras und Schilf, das Rinder kaum fressen. Sie gelten als robust, wenig krankheitsanfällig und werden alt. Die Kälber wachsen bei der Mutter auf.

Im Umgang sind Büffel ruhig und neugierig, brauchen aber Platz und einen Betrieb, der sich mit ihnen auskennt. Wasserbüffel sind keine Rinder, sondern eine eigene Art innerhalb der Familie der Hornträger.

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Steckbrief

Herkunft
Asien, in Europa vor allem Italien, Rumänien, Balkan
Merkmale
Schiefergraue Haut, sichelförmige Hörner, suhlt gern
Gewicht
Kühe 500 bis 700 kg, Stiere bis 1000 kg
Nutzung
Milch (Mozzarella), Fleisch, Landschaftspflege
Haltung
Weide mit Suhle oder Weiher, Mutterkuhhaltung
Bei Kuhteilen
Aus der Schweiz, am Knochen gereift

Wie Wasserbüffel schmeckt

Büffelfleisch ist dunkelrot und deutlich magerer als die meisten Rindfleischsorten, weil die Tiere ihr Fett eher in einer Schicht unter der Haut als im Muskel einlagern. Es ist feinfaserig, zart und schmeckt fein, etwas süsslich und weniger intensiv als Rind.

Weil es so mager ist, verzeiht Büffelfleisch wenig: Steaks werden kurz und heiss gebraten und bei 54 bis 56 °C Kerntemperatur aus der Pfanne genommen. Für Braten und Ragout eignen sich Schmorgerichte mit genug Flüssigkeit.

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  • Huft
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Häufige Fragen zum Wasserbüffel

Was ist ein Wasserbüffel?

Ein Hornträger aus Asien, der für Milch, Fleisch und als Zugtier gehalten wird. Wasserbüffel sind keine Rinder, sondern eine eigene Art. Typisch sind die dunkle Haut, die sichelförmigen Hörner und das Suhlen im Wasser.

Wie schmeckt Wasserbüffelfleisch?

Fein, leicht süsslich und weniger intensiv als Rind. Das Fleisch ist dunkelrot, sehr mager und zart, wenn es nicht zu lange gebraten wird.

Ist Büffelfleisch gesünder als Rindfleisch?

Es ist in der Regel magerer, weil Büffel wenig Fett im Muskel einlagern. Wie bei Rind hängt der Fettgehalt aber stark vom Stück ab.

Warum suhlen sich Wasserbüffel?

Sie haben nur wenige Schweissdrüsen. Im Wasser oder Schlamm kühlen sie sich ab und schützen sich vor Insekten und Sonne.

Gibt es Wasserbüffel in der Schweiz?

Ja. Zahlreiche Schweizer Betriebe halten Wasserbüffel für Milch, Mozzarella und Fleisch und zur Pflege von feuchten Weiden.

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