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Am Sonntag füllt sich die Küche mit dem Duft von Braten, während die Familie den Tisch deckt. Wähle ein Stück, das zu deinem Zeitplan passt: rosa Tranchen aus dem Ofen oder ein Schmorbraten, der sich mit der Gabel teilen lässt.

Roastbeef, Nierstück oder Huft gelingen rosa bei 54 bis 57 °C nach dem Ruhen; beim Niedergaren reicht etwa 1 °C Nachgaren. Schulter und Stotzen sind Schmorstücke: Sie brauchen Flüssigkeit, mehrere Stunden und 85 bis 90 °C Kerntemperatur, bis sie mürbe sind.
| Gäste | Rohgewicht ohne Knochen | Beilage dazu |
|---|---|---|
| 2 | 300 bis 400 g | zwei Beilagen |
| 4 | 600 bis 800 g | zwei Beilagen |
| 6 | 900 g bis 1,2 kg | zwei bis drei Beilagen |
| 8 | 1,2 bis 1,6 kg | zwei bis drei Beilagen |
| 10 | 1,5 bis 2 kg | zwei bis drei Beilagen |
| Methode | Geeignete Stücke | Ofen und Ziel | Garprobe |
|---|---|---|---|
| Niedergaren, rosa | Roastbeef, Nierstück, Huft | ca. 80 °C, 54 bis 57 °C nach Ruhe | Thermometer im dicksten Teil |
| Schmoren, mürbe | Schulter, Stotzen, Hals | ca. 140 bis 160 °C, 85 bis 90 °C Kern | Gabel gleitet leicht hinein |
| Braten im Ofen | je nach Stück und Rezept | Zeit und Temperatur variieren | Methode zum Stück passend wählen |
Ein mageres Edelstück wird rosa serviert, ein kollagenreiches Schmorstück erst nach langem Garen zart.
Für rosa Tranchen eignen sich Roastbeef, Nierstück oder Huft; für einen löffelweichen Braten mit kräftiger Sauce wählst du Schulter, Stotzen oder Hals. Der Zuschnitt entscheidet, ob du trocken und rosa garst oder zugedeckt schmoren solltest.
Ein mageres, gleichmässiges Stück lässt sich leicht tranchieren und passt zu Kartoffelgratin, Rüebli und Salat. Ein durchzogenes Schmorstück bringt mehr Bindegewebe mit, das bei langer Garung weich wird und die Sauce bindet.
Nenne der Metzgerei die gewünschte Zubereitung und Zahl der Gäste. Lass dir bei einem Stück mit Knochen auch sagen, wie viel essbares Fleisch ungefähr bleibt, und prüfe vorab, ob der Braten in deinen Bräter passt.
Niedergaren passt zu zarten Stücken wie Roastbeef und Nierstück, die du rosa aufschneiden möchtest. Schulter, Stotzen und Hals brauchen dagegen Flüssigkeit und lange Garzeit, bis das Bindegewebe mürbe wird.
Die Methodentabelle vergleicht passende Stücke und Garproben. Bei Niedergaren hält eine tiefe Ofentemperatur den Braten gleichmässig rosa; beim Schmoren bleibt der Topf zugedeckt und das Fleisch teilweise von Flüssigkeit umgeben.
Verwende die Gabelprobe für geschmorte Stücke und ein Thermometer für den rosa Braten. Die beiden Verfahren lassen sich nicht einfach austauschen: Ein Schmorstück bleibt bei kurzer, niedriger Garung zäh.
Die passende Einkaufsmenge hängt von der Gästezahl und davon ab, ob der Braten mit Knochen serviert wird. Die Tabelle rechnet Rohgewichte ohne Knochen für zwei bis zehn Personen und ergänzt eine passende Zahl an Beilagen.
Bei einem Menü mit Vorspeise oder Dessert kannst du die Portionen kleiner planen. Bei einem einzigen Hauptgang oder besonders hungrigen Gästen ist eine Reserve sinnvoll.
Wähle einen Braten, der in Ofen und Bräter passt, bevor du die Menge bestellst. Bei einem Stück mit Knochen fragst du nach dem essbaren Anteil, statt das Rohgewicht eins zu eins als Portion zu rechnen.
Beim Niedergaren zielt ein rosa Roastbeef auf 54 bis 57 °C nach der Ruhezeit; beim Schmoren zeigt die Gabelprobe, ob das Fleisch mürbe ist. Die Temperaturtabelle ordnet Methode und Stück einander zu.
Führe die Sonde seitlich bis in die dickste Stelle und achte darauf, dass die Spitze nicht Knochen, Bräter oder einen Hohlraum berührt. Bei unregelmässiger Form an einer zweiten Stelle kontrollieren.
Beim Niedergaren steigt der Kern nach dem Herausnehmen nur ungefähr 1 °C nach. Miss während des Garens statt dich allein auf die Uhr zu verlassen; Dicke, Starttemperatur und Ofen verändern die Dauer.
Bereite Sauce, Gemüse und Tisch vor, bevor der Braten fertig ist. Rotkraut und Sauce lassen sich am Vortag kochen; Kartoffelstock oder Nudeln kannst du frisch zubereiten, während das Fleisch ruht.
Eine kalte Vorspeise oder ein Salat nimmt Druck von Herd und Ofen. Plane nur eine Beilage, die unmittelbar vor dem Servieren Aufmerksamkeit braucht, und richte die übrigen Schalen vorher an.
Ein Schmorbraten kann am Vortag gegart und in der Sauce gekühlt werden. Erwärme ihn langsam und vollständig, bevor du ihn tranchierst; ergänze bei Bedarf etwas Bouillon, damit die Sauce glänzend bleibt.
Bräune das Fleisch rundum und röste Zwiebel, Rüebli und Sellerie im gleichen Topf an. Lösche die braunen Röststoffe mit Bouillon oder Wein ab; sie geben der Sauce Tiefe und einen dunklen Glanz.
Lass die Sauce offen einkochen, wenn sie zu dünn ist, und schmecke erst am Schluss ab. Püriere einen Teil des Gemüses für eine sämigere Konsistenz oder passiere alles für eine klare Sauce.
Lass den Braten kurz ruhen und schneide ihn quer zur Faser mit einem scharfen Messer. Tranchiere rosa Fleisch erst kurz vor dem Servieren und hebe den Fleischsaft für die Sauce auf.

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Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Die Dauer hängt von Stück, Dicke und Ofen ab; bei Niedergaren ist das Thermometer verlässlicher als eine fixe Minutenangabe.
Für à point gelten 54 bis 57 °C nach der Ruhezeit.
Schulter ist ein Schmorstück und braucht Flüssigkeit und lange Garzeit, bis das Bindegewebe weich ist.
Lass ihn vor dem Tranchieren etwa 10 bis 15 Minuten ruhen.
Ja, besonders ein Schmorbraten lässt sich in der Sauce gekühlt lagern und am Folgetag erwärmen.
Kartoffelgratin, Kartoffelstock, Rotkraut und Rüebli passen zu Bratensauce und rosa Tranchen.
Die Tabelle nennt 900 g bis 1,2 kg Rohgewicht ohne Knochen als Richtwert.
Wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht teilen lässt, ist es mürbe genug.